Bärlauch – Das Frühlingskraut schlecht hin.

Bärlauch – Das Frühlingskraut schlecht hin.

15. April 2017 0 Von Chefupdate







Auch der Bärlauch lange Zeit aus der Küche verbannt wurde, ist er keineswegs eine klassische, kulinarische Modeerscheinung. Bereits Karl der Große wusste um die Vorzüge dieses außerordentlichen Krautes und ließ es in seinem Garten anpflanze.

 

Auch wenn er lange Zeit aus der Küche verbannt wurde, ist der Bärlauch keineswegs eine klassische, kulinarische Modeerscheinung. Bereits Karl der Große wusste um die Vorzüge dieses außergewöhnlichen Krautes und ließ es in seinem Garten anbauen.

Geschichte:




Die positive Wirkung und das fein-würzige Aroma des Bärlauchs ist seit Jahrhunderten bekannt. Schon die Germanen und Kelten nutzten den Bärlauch als Heilpflanze und als wohlschmeckendes Kraut. Die Kelten verehrten die Pflanze und aßen sie vor Schlachten, um gestärkt in den Kampf zu ziehen. Der Name Bärlauch kommt laut Volksmund von der beobachteten Angewohnheiten der Bären, sich nach dem Winterschlaf dem Bauch mit besagten Kraut vollzuschlagen.

Herkunft

Die Heimat des Bärlauchs ist West-, Mittel- und Osteuropa.

Arten

Das Frühlingskraut Bärlauch gehört ur Familie der Liliengewächse und ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 50 cm erreicht. Bärlauch bildet einen doldigen Blütenstand aus weißen, sternförmigen, dreizähligen Blüten. Die Ernte des Krauts muss vor der Blüte erfolgen.



Geschmack

In vilen Sprachen bezeichnet man den Bärlauch einfach und treffend als "wilden Knoblauch". Tatsächlich ist er dem Knoblauch im Geschmack sehr ähnlich. Allerdings ist sein Aroma milder und erinnert etwas an Schnittlauch.

Verwendung

Bärlauch ist eine altbekannte Gewürz- und Heilpflanze, die seit einigen Jahren eine Renaissance erlebt. Die Pflanze ist zwar als Ganzes essbar, genutzt werden in der Küche aber vorwiegend die Blätter. Diese werden oft zu Pesto, in Aufstrichen oder zu Suppe verarbeitet. Aber auch sommerliche Salate verleiht er eine besonderes frische Note. Die Blüte eignet sich hervoragend als Garnitur.

Gesundheit

Bärlauch ist laut Volksheilkunde ein wahres Multitalent. In ihm stecken neben ätherischen Ölen auch Mineralsalze, Magnesium und Vitamin C. Bärlauch soll so unter anderem die Durchblutung fördern, Arterienverkalkung vorbeugen, den Cholesterinspiegel senken und Frühjahrsmüdikeit bekämpfen. Dank seiner blutreinigenden Fähigkeiten kann er auch chronische Hautausschläge und Flechten mildern. Darüber hinaus soll er durch die Eigenschaft, freie Radikale zu binden, vorzeitiger Alterung vorbeugen und somit als Jungbrunnen wirken.