Nächste Wiener Gastro-Pleite

5. Juni 2018 Aus Von Chefupdate




An der Seite des vielfach ausgezeichneten Gastronomen kochte auch seine Schwester Sylvia Petz, Eigentümerin der Wein-PR-Agentur havel & petz: Gemeinsam mit SozialmarktkundInnen und BewohnerInnen der Wohnungslosen-Einrichtung „Haus Max Winter“ wurde Bruschetta mit frischen Tomaten, Knoblauch und Basilikum zubereitet.

„Es ist ein einfaches, gutes und günstiges Gericht, für das man wenige Zutaten braucht. Das Brot muss auch nicht super frisch sein, weil’s eh ins Backrohr kommt. Wichtig sind gute Tomaten, gutes Olivenöl und frisches Basilikum. Bruschetta ist eine wunderbare Vorspeise und macht glücklich“, freut sich Sylvia Petz.
Der Samariterbund möchte mit dem neuen Projekt Freude am Kochen wecken, das Interesse für gesunde Ernährung steigern und zeigen, dass köstliche Speisen nicht teuer sein müssen.

Die 61jährige gebürtige Vorarlbergerin Martha ist Kundin des Sozialmarkts und eine der TeilnehmerInnen am Koch-Projekt: „Ich kaufe hier im Sozialmarkt ein, weil es sehr günstig ist. Es gibt nicht immer alles, aber alles, was ich brauche. Ich fühle mich hier sehr wohl und angenommen und bin froh, heute hier dabei sein zu können.“
Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbund Wiens bedankte sich für die großartige Unterstützung: „Ich freue mich sehr, dass wir für das Koch-Projekt den vielfach ausgezeichneten Koch Christian Petz sowie Sylvia Petz gewinnen konnten. Mit diesem Projekt möchten wir einen Beitrag für Menschen leisten, die unter finanziell schwierigen Bedingungen leben. Das Leben an der Armutsgrenze ist mit sozialer Ausgrenzung verbunden. Deswegen sind die Sozialmärkte des Samariterbundes so konzipiert, dass sie Orte des sozialen Austauschs darstellen. Wir fördern Aktivitäten, die Menschen zusammenbringen und verknüpfen diese Aktivitäten mit hilfreichen Informationen und einem Beratungsangebot.

Zahlreiche internationale Studien belegen, dass Armut auch krank macht. Fehlende Ressourcen und Ausgrenzungserfahrungen finden ihren Niederschlag oft unmittelbar in der Wahl krankmachender Lebensmittel. Mit dieser Initiative soll auf lustvolle Weise, das Wissen vermittelt werden, wie einfach mit geringem Mitteleinsatz ein gesundes Essen auf den Tisch gezaubert werden kann.

Der Samariterbund betreibt in Wien drei Sozialmärkte, in denen Menschen mit geringem Einkommen Lebensmittel und Hygieneartikel zu besonders günstigen Preisen einkaufen können.




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